⚠️ Die erneuten Schwierigkeiten bei Stuttgart21 werfen eine grundsätzliche Frage auf:
Warum scheitern Großprojekte in Deutschland so häufig?
❓Seit den 1990er Jahren gelingt es immer seltener, ambitionierte Vorhaben im Zeit- und Kostenrahmen umzusetzen.
Woran liegt das?
📝 Fehlplanungen?
🗂️ Überbordende Bürokratie?
⚖️ Ein System, das Verantwortungsbereitschaft eher bestraft als fördert?
🛡️ Eine Kultur, in der Absicherung wichtiger ist als Entscheidung?
🧩 Ein Punkt ist mir dabei besonders wichtig: Meine Kritik richtet sich nicht nur an Politik oder Verwaltung. Wir als Gesellschaft haben uns angewöhnt, Risiken zu scheuen, Veränderung zu misstrauen und an jeder Stelle maximale Absicherung zu verlangen. Diese Haltung macht uns langsamer, ängstlicher und unflexibler – und sie trifft am Ende jedes große Vorhaben, das Mut und Tempo bräuchte.
🔍 Für mich steht Stuttgart21 deshalb nicht für einen Einzelfall, sondern für ein strukturelles Symptom.
Es geht um die Frage, wie zukunftsfähig, wie innovationsfreundlich und wie entschlussstark unser Land noch ist.
Und ob wir den Mut finden, wieder eine Kultur zu stärken, in der Verantwortung nicht als Risikoexposition, sondern als notwendiger Beitrag zum Fortschritt verstanden wird.
💬 Meine persönliche Meinung
Wenn wir Modernisierung ernst nehmen, brauchen wir mehr als neue Prozesse – wir brauchen ein System, in dem Entscheiden wieder als Stärke gilt und nicht als potenzielles Karriereende. Und wir brauchen persönlich den Mut, die Zukunft zu gestalten, die Gegenwart zu verändern, uns zu verändern.
👉Wie siehst Du das?
Was bremst Deutschland wirklich aus – und was müsste sich ändern?
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