Die Turnhalle an der Lengericher Straße in Laxten hat eine lange Geschichte: Seit Jahrzehnten ist sie zentraler Ort für Schulsport, Vereinsleben und Begegnung – zuerst als Teil der ehemaligen Orientierungsstufe Laxten, später als Trainingsstätte für Vereine wie den SV Olympia Laxten.

Die Halle befindet sich gegenüber dem Stadion an der Lengericher Straße und ist damit strategisch wichtig für den Stadtteil Laxten.

Heute wird sie vor allem für Kinder- und Seniorenturnen genutzt – doch ihr Zustand zeigt deutlich: Diese Halle ist in die Jahre gekommen und nur noch eingeschränkt nutzbar.

Schon länger wird diskutiert, wie es weitergeht: Sanierung, Modernisierung oder Neubau?

Im Rahmen der Zukunftsplanung für Laxten ist die Verbesserung des Hallensportangebots ausdrücklich ein Ziel, wobei ein Ersatz der alten Turnhalle an der Lengericher Straße angestrebt wird. Die CDU betont in ihrem Ortsprogramm 2021–2026 das Ziel, ein „besseres Hallensportangebot durch Ersatz der Turnhalle an der Lengericher Straße“ zu schaffen.

Die Bürgerversammlung im November 2025 brachte Bewegung in die Sache. Erster Stadtrat Lothar Schreinemacher kündigte an, dass im Haushalt 2026 Mittel für die Planung zur Zukunft der Halle vorgesehen werden sollen. Das ist ein wichtiges Signal – und zugleich ein Auftrag, das Thema jetzt nicht wieder liegen zu lassen.

Warum der Handlungsdruck wächst

Laxten ist ein wachsender Stadtteil. Neue Baugebiete, junge Familien, steigende Einwohnerzahlen – all das erhöht den Bedarf an sozialer und sportlicher Infrastruktur. Eine moderne Turnhalle ist dabei kein „Luxusprojekt“, sondern eine notwendige Investition in Lebensqualität, Gesundheit und Gemeinschaft.

Die Verbesserung und Modernisierung der Sportinfrastruktur genießt politischen Rückhalt, was sich auch in vergleichbaren jüngeren Projekten (zum Beispiel beim Kunstrasenplatz Olympia Laxten) und in der strategischen Entwicklung „Lingen 2035“ zeigt.

Eine neue Halle könnte:

den bestehenden Vereinssport entlasten, Raum für neue Sportformen wie Fitness-, Gesundheits- oder Rehasport schaffen, und Synergien mit dem Schulsport ermöglichen – etwa durch flexible Nutzungskonzepte.

Chancen nutzen – Partnerschaften denken

Interessant wäre, über neue Formen der Kooperation nachzudenken: Partnerschaften zwischen Stadt, Vereinen und örtlichen Unternehmen könnten helfen, innovative Nutzungs- und Finanzierungskonzepte zu entwickeln. Gerade im Hinblick auf Energieeffizienz, Mehrzwecknutzung und Nachhaltigkeit bieten sich spannende Perspektiven.

💡 Mein Appell:

Lasst uns als Politik, Vereine und sportinteressierte Öffentlichkeit die Planungen jetzt konsequent begleiten – mit dem Ziel, eine zukunftsfähige Halle zu schaffen, die Sport, Begegnung und Gesundheit verbindet.

➡️ Deine Meinung zählt:

Welche Angebote sollte die neue Halle künftig ermöglichen, damit Laxten sportlich und gesellschaftlich noch attraktiver wird? Schreib mir gern Deine Ideen oder Anregungen!

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